confessions of the hunted 2009

 

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Director’s statement

Es handelt von der zwischenmenschlichen (An)Spannung, entweder dominiert zu werden, oder zu dominieren; und auch von der Position der Kamera als Werkzeug der Beobachtung, die den Beobachter (=Zuschauer) in die Position des Komplizen/Voyeurs drängt.

Sie handeln von Macht und Minderwertigkeit; vom Kampf mit der Opferrolle, von Verteidigungshaltungen, Geständnissen, Täter/Opfer-Beziehungen.

Diese sind ein faszinierendes Phänomen der Gesellschaft und sehr privat. Das ist der Grund, warum Geständnisse üblicherweise in Kirchen stattfinden.

Der Stil des Films ist durch das Europäische Kino der 70er-Jahre beeinflusst; ein rätselhaftes Tableau voller emotionalem Chaos; surrealistische und absurde Elemente fallen Zuschauer und

Filmcharaktere gleichermaßen schleichend an. Der zentrale Aspekt ist Wahrheit: wie subjektiv ist Wahrheit? Ist Wahrheit nur ein persönliches Konzept, oder ist da eine „zentrale und moralische Wahrheit“ an der jeder festhalten kann?

Obwohl CONFESSIONS OF THE HUNTED grundsätzlich eine Art existentieller Film Noir mit philosophischen Aspekten ist, hat er durchaus auch Humor, wenngleich der eher düsteren Art.

“Confessions of the Hunted”

is a compilation of
THE HUNTED”, “FEMME FATALE”, “CONFESSIONS” and “GOOD DEFINITION

Screened at
LICHTBLICK KINO, Berlin
[2009] as part of
KURZ GESEHEN
short & mid length film series

Featured in
TILSITER LICHTSPIELE Kino
[2009]

and shown at
CONTRAVISION Film Festival
Brotfabrik Kino, Berlin
[2009]

Films are available as a compilation or individually.

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